03.04.2025

Dresden erhöht die Spielautomatensteuer von 12 auf 15 Prozent – Verband verhindert mit Sachargumenten größere Erhöhung

Dresden erhöht die Vergnügungssteuer von zwölf auf 15 Prozent. Eine ursprünglich geplante Erhöhung auf 20 Prozent konnte mit vereinten Kräften und Sachargumenten aus der Branche abgewendet werden.

Der Verband der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland (VA) informiert seine Mitglieder darüber, dass der Stadtrat von Dresden am 31. März 2025 nach unzähligen Verhandlungen den Haushalt für 2025/2026 beschlossen hat.

Dies betrifft auch die sogenannte Spielautomatensteuer, die anderenorts auch Vergnügungssteuer heißt.

Die ursprünglich geplante Erhöhung der Vergnügungssteuer auf Antrag der Fraktion der Grünen von 12 auf 20 Prozent konnte nach Intervention des VA, der DAW und der ortsansässigen Automatenkaufleute, insbesondere des Teams von Unternehmer Wolfgang „Wolle“ Förster, verhindert werden. Wir berichteten.

Konsequentere Verfolgung des illegalen Spiels

Allerdings wird – als Kompromiss – die Vergnügungssteuer von 12 auf 15 Prozent erhöht (beginnend ab 1. Januar 2026). Die geplante Gewerbesteuererhöhung konnte laut VA verhindert werden. Laut Verband wurde auch in das Haushaltsgesetz mit aufgenommen, dass die Stadtverwaltung aufgefordert worden ist, eine konsequentere Verfolgung des illegalen Spiels vorzunehmen.

Hier geht es zum Ratsinformationssystem der Stadt Dresden.